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Ahlden und Hodenhagen

Saftig grüne Wiesen und herrliche Laub- und Nadelwälder, ein Fluss der die Menschen begleitet und im Frühjahr die Ankunft von Meister Adebar. Ahlden und Hodenhagen im Herzen des Aller-Leine-Tals verführen zunächst mit der Landschaft und bieten „Natur aus dem Bilderbuch“. Doch wer einmal um die Ecke schaut entdeckt königliche Geschichten und ein Stück Afrika.

 

Ein gutes Wegenetz bringt dem Spaziergänger und Radfahrer Abwechslung für jeden Tag. Und wer den Kontrast zu Wald und Heide sucht, der findet ihn genau hier. An den Deichen am Allerstrom, die einst dem Hochwasserschutz dienten, wurden Wander- und Radwegen angelegt. Für Abwechslung sorgen Kutschfahrten, Bootsfahrten auf der Aller oder ein Besuch bei den Fallschirmspringern und den Motor- und Segelfliegern mit Rundflugmöglichkeiten auf dem Hodenhagener Flugplatz. Bereits 1140 wurde der Flecken Ahlden (Aller) mit seinem Schloss an der Alten Leine, dem Schauplatz einer echten Tragödie, erstmals erwähnt. Man wird Ihnen die Geschichte der Prinzessin von Ahlden gern erzählen. Und direkt vor der Haustür treffen Sie hautnah weiße Tiger, majestätische Elefanten und Affenhorden im Serengeti-Park - ein Stück Afrika im Norden. 

 


 

Das sollten Sie gesehen haben

Schloss Ahlden

Der heute zweigeschossige Bau stammt aus verschiedenen Epochen. In der Zeit um 1290 entstand an dieser Stelle eine Wasserburg. 1579 wurde der Südflügel in Fachwerk erbaut. Es folgten 1613 der Hauptflügel in Backstein und Fachwerk sowie um 1700 der Nordflügel. Zur endgültigen Fertigstellung im 17. Jahrhundert wurden die Reste der zerstörten Bunkenburg genutzt. Berühmt wurde das Schloss Ahlden als Verbannungsort der Celler Herzogstochter Sophie Dorothea, der Gattin des Kurfürsten Georg Ludwig von Hannover (später Georg I. von England) als „Prinzessin von Ahlden“. Die unglückliche Ehe und die daraus resultierende Affäre mit dem schwedischen Grafen Königsmark trugen ihr die lebenslange Verbannung ein (von 1694 bis 1726). Dieser Ort war Schauplatz einer echten Tragödie und machte das Schloss berühmt. Danach war das Schloss Dienstwohnung der Landdrosten und ab 1788 Amtssitz und Gefängnis. Seit 1310 wurde in Ahlden Recht gesprochen. In früheren Zeiten im Freien, danach bis 1972 im Amtsgericht hier im Schloss. Heute ist in dem geschichtsträchtigen Gebäude eine Kunsthandlung beheimatet. Eine Besichtigung ist nur von außen möglich.

 

Scheunenviertel Ahlden

Es gibt wenig gesicherte Erkenntnisse über Entstehungsgründe und Alter. Wahrscheinlich ist, dass die Angst vor Feuer und der Mangel an Lagerfläche im Dorfkern den Bau der Scheunen auslöste. Bei den verheerenden Bränden 1715 und 1847 zahlte sich die weise Vorsorge leider nicht aus. Das Scheunenviertel und damit auch die Vorräte blieben nicht verschont. Im Jahre 1632 verwüsteten die Truppen des kaiserlichen Generals Tilly den Ort Ahlden und das Scheunenviertel. Es wurde unverdrossen wieder aufgebaut und steht heute unter Denkmalschutz. Das Scheunenviertel ist durch die relativ große Zahl erhaltener Scheunen ein bis heute genutztes Zeugnis der Vergangenheit. Kleine Infotafeln unterstützen Ihren Rundgang.

 

Kirche St. Johannis der Täufer Ahlden

Bereits im Jahre 1202 wurde eine Kirche in Ahlden erwähnt. Untersuchungen haben ergeben, dass der Turm bereits im Jahre 800 errichtet wurde. Der Neubau entstand um 1846. Nach Renovierungen und umfangreichen Umbaumaßnahmen im Jahre 2004 bekam die Kirche wieder ihre ursprüngliche helle und freundliche Atmosphäre. Zwei Silberleuchter, eine Hostiendose, Kelch und Kanne wurden 1722 von der Prinzessin Sophie Dorothea gestiftet. Um die Kirche herum wurde ein Bibelgarten angelegt. Pflanzen, die auch in der Bibel zu finden sind, wurden angepflanzt und mit entsprechenden Hinweisschildern und Bibeltexten ausgestattet.

Verlässlich geöffnete Kirche, Sommer von 8 bis 18 Uhr, Winter von 10 bis 16 Uhr.

 

Ilexpark Hodenhagen

Unter Mitarbeit von Gärtnern, Wasserbauern und Förstern wurde der Ilexpark in einer Größe von 10 ha entlang des Kreuzförthbaches geschaffen. Dem ursprünglich belassenen Ilexbestand - einem der größten in Norddeutschland -, wurde durch entfernen von Kiefern geholfen. Feuchtbiotope wie auch Grünflächen und Heidestrukturen wurden geschaffen, was dem Park zu einem echten Naherholungsgebiet macht. Bei diesem Park mit Urwaldcharakter soll es sich um eins der größten zusammenhängenden Gebiete von natürlich gewachsenem Ilex in Norddeutschland handeln.

 

Allerdeich Hodenhagen

Bei Sonnenuntergängen ist dieser Ort ein echtes Highlight. Die kleine Promenade mit zwei Cafés lädt zu einem Spaziergang mit Blick auf die Aller und die Marschlandschaft ein. Hier ist auch die historische Brinkanlage gelegen. „De Brinkhof“ ist ein 300 Jahre altes Zweiständerhaus mit Treppenspeicher und Backhaus. Die Kulisse wird heute häufig für Veranstaltungen und Kunstausstellungen genutzt.

 


 

Gut zu wissen

In Hodenhagen treffen sich zwei Fernradwege - der Aller- und der Leine-Heide-Radweg. Somit liegt der Ferienort perfekt gelegen für einen Ausflug mit dem Rad. Abenteuerlustige haben hier direkt vor der Haustür die Möglichkeit, wilde Tiere zu sehen. Der Seregenti-Park bietet die richtige Abwechslung für Familien.


 

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